Die Seite des Präsidenten

Liebe Leser

Die nationale Briefmarkenausstellung NABA Baden'06 ist vorbei. Wie Sie weiter hinten lesen können, mit ausserordentlichen Ergebnissen für viele unserer Mitglieder. Allen Ausstellern herzliche Gratulation zu Ihrem Erfolg. Herausragend waren unser ehemaliger Präsident Kurt Kimmel, der für sein Exponat "Ceylon 1857 - 1871" den grossen Preis der Ausstellung erhielt und Silvain Wyler. Er hat mit den "Bundesmarken" den Preis für das beste Schweiz Exponat im Wettbewerb gewonnen.
Ganz besonders hat mich natürlich auch der Sieg im Gruppenwettbewerb "Swiss Champion" gefreut. Unter dem Namen "American Helvetia" haben unsere Mitglieder Charles LaBlonde, Heinrich Heissinger, Michael Peter, Ralph Soderberg und Harlan Stone (alle in den Vereinigten Staaten von Amerika wohnhaft) die Goldmedaille gewonnen. Auch in der nächsten Runde des Gruppenwettbewerbs wird die Schweizerische Vereinigung für Postgeschichte mit einer Gruppe vertreten sein.
Rechtzeitig auf die Ausstellung ist unter dem Titel "Das Grosse Handbuch der eidgenössischen Ausgabe Sitzende Helvetia Ungezähnt 1854 - 1863" erschienen, auf welches wir alle seit längerer Zeit warteten. Das Warten hat sich gelohnt, legt doch der Autor, unser Vizepräsident Urs Hermann, ein kapitales Werk vor, welches kaum noch Fragen zu den "Strubeln" offenlässt. In 26 Kapiteln werden auf 624 Seiten alle denkbaren Aspekte der interessanten Ausgabe abgehandelt. Manchmal ist man ob der Fülle der Informationen fast verloren. Die Postgeschichtler werden sich auch über die instruktiven Tabellen der Inlandgebühren und der Auslandtarife freuen, welche sich im Anhang finden.
Zum gleichen Zeitpunkt erschien auch das "Handbuch Postgeschichte von Genf (Anfänge bis 1854)" von Richard Schäfer. Am Anfang steht ein kurzer Abriss über die Geschichte und die Postgeschichte von Genf, sowie die anwendbaren Tarife. Dies alles wird dann im reich bebilderten Mittelteil anhand von postalischen Belegen exemplifiziert. Das letzte Kapitel schließlich behandelt die Poststempel von Genf von den Anfängen bis 1851. Schade, dass zu den einzelnen Kapiteln nicht wenigstens eine französische Zusammenfassung eingefügt wurde.
Die beiden Werke, (Band VI und Band VII in der Schriftenreihe Schweizer Postgeschichte) schliessen eine Lücke in der schweizerischen philatelistischen Literatur.

Freundliche Grüsse

Claude Montandon